Elektroherde und Gasherde für die Gastronomie – ein Vergleich

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Bei der richtigen Wahl eines Herdes für den gastronomischen Betrieb haben Kunden die Qual der Wahl, denn schließlich offeriert der heutige Markt eine facettenreiche Auswahl an verschiedensten Gas- und Elektroherden.
Aber welche Vor- und Nachteile weisen die jeweiligen Ausführungen des Herdes auf? Welcher Herd zeichnet sich besonders für die Verwendung in Großküchen und der Gastronomie aus?

In erster Linie ist der Gasherd nicht nur älter als der Elektroherd, sondern erweist sich nun schon seit Jahrzehnten als ein zuverlässiger Partner in der Küche.
Ein besonderer Vorteil des Gasherdes bildet vor allem die sehr schnelle Regulierung der Hitze, die sogar innerhalb on wenigen Sekunden durchgeführt werden kann. Insbesondere in Gastronomiebetrieben kann oftmals eine Hektik vorgefunden werden, wobei die unterschiedlichsten Gerichte hergestellt und dementsprechend auch verschiedene Hitzegrade benötigt werden.
Des Weiteren stellt ein Gasherd im Vergleich zu einem elektronischen Herd eine kostengünstigere Variante dar. Schließlich entsteht mit der Verwendung von nur einem Kilowatt Erdgas pro Stunde ungefähr 30 Prozent der Kosten für  einen Kilowatt elektrischen Strom. Gerade in Großküchen können somit unnötige und vor allem hohe Kosten vermieden werden, da ein Herd in der Tat die meiste Arbeit im Gastronomiebetrieb erfüllt.
Diesbezüglich ist der Gasherd auch noch umweltfreundlicher und vermeidet die Verschmutzung der Umgebung im Vergleich zum Elektroherd.
Sollte zudem ein Stromausfall auftreten oder die Stromversorgung unterbrochen werden, kann der Einsatz des Gasherds problemlos weitergeführt werden.
Nichtsdestotrotz besitzt der Gasherd auch einige Schwachstellen, vor allem im Bereich der Sicherheit. Denn aufgrund des offenen Feuers bestehen sowohl Verbrennungs- als auch Brandgefahren. So können bei der unsachgemäßen Handhabung Unfallgefahren für die Umgebung nicht vermieden werden.

Im Vergleich zum Gasherd hingegen bildet ein Vorzug des Elektroherdes die hohe Sicherheit, da beispielsweise offenes Feuer oder eine Gaszufuhr nicht benötigt wird.
Dementsprechend kann mit dem geeigneten Elektroherd ein schnelles Kochen und Backen gewährleistet werden. Sowohl die Kochplatten als auch der Backofen machen den Elektroherd zu einem so genannten Multifunktionsherd, einem vielseitig verwendbaren Küchenhelfer.
Weiterhin können am Elektroherd jedoch auch unterschiedlich große Kochfelder angeschlossen und sogar auch im Nachhinein ausgetauscht werden können. Am elektronischen Herd können nämlich klassische Kochfelder, aber auch Induktionskochplatten und ein vollständiger Ceran- Feld angeschlossen werden.
Zudem erweist sich der Einbau eines Elektroherdes in Großküchen als eine einfache Tätigkeit, die auch ohne professionelle Hilfe durchgeführt werden kann. Da keine Gaszufuhr, sondern lediglich eine herkömmliche Stromquelle benötigt wird, ist der Elektroherd sehr flexibel und kann daher auch überall angeschlossen werden.
Während beim Gasherd zudem ausschließlich Kochtöpfe mit Metallgriffen benötigt werden, da sonst die handelsübliche Kunststoffgriffe anbrennen, entstehen bei der Verwendung eines Elektroherdes weitaus weniger Risiken und Gefahren.
Des Weiteren kann der Backofen des Elektroherdes auch auf niedrige Temperaturen unter 150 Grad Celsius eingestellt werden, während dies bei Gasöfen nicht erreicht werden kann. Dementsprechend ist das Schmoren und Warmhalten von Gerichten nur mit elektronischen Öfen möglich. Neuere Modelle des Elektroherdes, die auch einen Ceran- Feld besitzen, ermöglichen sogar geringere Temperaturen.
Dennoch büßen Elektroherde eine schnelle Regulierung der Hitze ein, sodass auch höhere Wärmeverluste durch Strahlung oder Konvektion entstehen können. Im Gegenzug hierzu steht jedoch auch eine schnelle und einfache Reinigung des Elektroherdes im Vergleich zum Gasherd.

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